Der NaNoWriMo – und warum ich mitmache

Ihr Lieben!

Der November bringt nicht nur eine Wetterveränderung mit sich – deutlich zum Schlechteren, wenn ihr mich fragt. 😑 Wer mag schon Nebel, Kälte und Nässe? – sondern auch eine Schreibveränderung. Denn tatsächlich nehme ich zum ersten Mal in meiner schriftstellerischen Karriere am #NaNoWriMo teil. 😨

Im Folgenden findet ihr neben einer knappen Erklärung und den wichtigsten Infos zu dieser Veranstaltung, ein paar Worte zur Vorbereitung, meine Intention für die Teilnahme und einige exklusiven Infos zum Buchprojekt, dass ich in dieser Zeit gerne realisieren möchte.

Inhaltsverzeichnis


Was ist der NaNoWriMo?

Das Akronym #NaNoWriMo steht für den Begriff »National Novel Writing Month«, was in etwa »Nationaler Geschichtenschreib-Monat« heißt. Klingt spannend, nicht? Ist es auch!

Aber um was geht es dabei eigentlich?*

Im Grunde ist der NaNoWriMo eine Schreibchallenge. Ziel war und ist es seit je her, im Monat November, also innerhalb von 30 Tagen, 50.000 Wörter zu schreiben und am Ende eine Geschichte in der Länge eines Buches in den Händen zu halten. Ob alleine oder mit einem Schreibpartner, hauptsache es wird fleißig in die Tasten gehauen.

Damit die Dimension realer wird, um die es dabei geht, hier ein paar Zahlen:

Anzahl der Teilnehmer im Entstehungsjahr 1999: 100.000

Anzahl der Teilnehmer 2021: über 400.000

Ist der NaNoWriMo kostenpflichtig?*

Nein. Seit 2006 steht eine Non-Profit-Organisation dahinter, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Schreibende zu fördern.

Mitmachen kann jeder. Die Registrierung auf der Plattform ist kostenfrei, es gibt eine Menge how-to Material, Interviews mit bekannten Autor*innen, man kann sich individuelle Schreibziele setzen und sich komplett auf den dadurch entstehenden Druck einer explizit festgelegten Deadline einlassen. Am Ende gibt es die Option auf »Preise«, wenn die persönliche Challenge geschafft wurde.

Zur offiziellen Website: www.nanowrimo.org

Worin besteht der Unterschied zum Camp NaNoWriMo?*

Der Wohl größte Unterschied besteht in der Jahreszeit, in welcher das Camp durchgeführt wird. Während der NaNoWriMo nur einmal jährlich im November stattfindet, sind es beim Camp zwei Monate, nämlich der April und der Juli. Auch hierfür gibt es eine eigene Plattform, bei der man sich kostenfrei registrieren kann.

Zur offiziellen Website: www.nanowrimo.org (kein Fehler, ist dieselbe Organisation, daher auch dieselbe Website)

Nichts für dich?

Selbstverständlich kann man auch seinen eigenen #NaNoWriMo starten, wenn man möchte. Die Anmeldung bei der Plattform ist schließlich kein Gesetz, dass man zwangsläufig befolgen muss, weil einem sonst schwere Strafen drohen.

Vorteile:

  • Mehr Individualität und Selbstbestimmung
  • Weniger technische Aspekte
  • Ohne Internet nutzbar

Nachteile:

  • Mehr Selbstverantwortung/Disziplin
  • Kein Gemeinschaftsgefühl
  • Kein Support bei Schwierigkeiten


Vorbereitung zum NaNoWriMo

Auch wenn es vielen von uns lieber wäre, aber ohne gute Vorbereitung läuft beim NaNoWriMo selbstredend nichts. Der Grund dafür liegt auf der Hand. Wo nichts ist, kann nichts wachsen. Zumindest eine Idee von dem, was man gerne schreiben möchte, sollte bereits vorhanden sein, bevor man anfängt. Das bedeutet nicht, dass die Geschichte zu diesem Zeitpunkt bis auf den letzten Punkt durchgeplottet (durchgeplant) sein muss, aber zumindest eine gewisse Grundvorstellung sollte dann doch da sein, damit man sich nicht ewig mit der Figurenplanung, der Struktur und dem Spannungsbogen auseinandersetzen muss. Denn damit verliert man nur wichtige Zeit, die einem später abgeht.

Außerdem soll ja das Schreiben das Ziel sein, nicht das planen! Nicht umsonst starten viele Schriftsteller*innen bereits im Oktober, also einen ganzen Monat vorher, mit den Vorbereitungen, da diese – je nach Projekt – doch ganz schön umfangreich sein können. Daher hat sich auch irgendwann der Begriff #preptober etabliert, den man z.B. überall auf Social Media findet.

Um die richtige Idee für den NaNoWriMo auszuwählen, gibt es im Netz zahlreiche nützliche und weniger nützliche Vorschläge von Autor*innen, Blogger*innen, Journalist*innen, etc. Einen Überblick erspare ich euch daher lieber.

Mein Tipp: wählt eine Geschichte aus, woran euer Herz wirklich hängt und versucht sie zu realisieren. Alles andere macht meiner Meinung nach wenig Sinn.


Meine Intention zur Teilnahme

Warum mache ich eigentlich beim NaNoWriMo mit? Das hat sich tatsächlich durch einen puren Zufall ergeben. Kurz und bündig erklärt, hat es mit einer Ausschreibung eines Verlags zu tun, auf die ich im Sommer 2022 stieß und in welcher man zum Thema »Cocktails« entweder eine Liebesgeschichte, einen Thriller oder einen Krimi schreiben konnte.

Fast sofort bildete sich dazu eine Kriminalgeschichte in meinem Kopf, die ich unbedingt aufschreiben musste. Unermüdlich arbeitete ich daran sie fertigzustellen und als dann endlich nach Tagen des wilden Schreibrauschs das letzte Wort getippt war, hatte ich eigentlich gar keine Lust aufzuhören. Da aber bei der Ausschreibung nur eine Geschichte eingereicht werden durfte und dazu noch eine Kurzgeschichte, trennte ich mich schweren Herzens von den mir lieb gewordenen Figuren.

Tja – mit der Ausschreibung ist es letztendlich nichts geworden. Aber meine Liebe zur Geschichte und ihren Figuren ist immer noch ungebrochen. Zudem habe ich mittlerweile viele weitere Ideen dazu gesammelt, weshalb ich mich letztendlich dazu entschloss, einen Roman daraus zu machen. Und damit hätten wir die Erklärung für meine Teilnahme am NaNoWriMo.


Mein NaNoWriMo-Projekt

Weil ich leider dazu neige, ohne Deadline ein Projekt aus den Augen zu verlieren, dachte ich der NaNoWriMo und seine klar definierten Vorgaben, wäre perfekt geeignet, um die Geschichte nicht „versanden“ zu lassen. Denn tatsächlich will ich sie euch irgendwann unbedingt erzählen!

Zum eigentlichen Projekt

Bei Projektbeginn hatte die Kurzgeschichte fast 62.000 Zeichen, also über 11.00 Wörter, was in etwa 16 Seiten in Word, in Garamond 11pt., ohne Zeilen- oder Absatzabstand entspricht. Wie viele Seiten/Zeichen/Wörter es letztendlich werden, damit die Geschichte zu einem „normalen“ Roman gedeiht, wird man sehen. Im Schätzen bin ich unheimlich schlecht. 😅 Aktuell sind es bereits 30.000 Wörter und ich bin gerade knapp über der Hälfte.

Geplant ist es, die Geschichte im NaNoWriMo zu vollenden, sie im Dezember zu überarbeiten, bevor sie im Januar 2023 von einigen Vertrauten testgelesen werden kann. Der Februar 2023 steht dann hoffentlich ganz im Zeichen einer weiteren Überarbeitungsrunde, bis der Roman im März 2023 an einen Verlag/eine Agentur weitergereicht werden kann.

Zu den »Shortfacts«

Auf Instagram habe ich bereits einiges an »Shortfacts« mit euch geteilt. Hier noch einmal ein Überblick der wichtigsten Fakten zur Geschichte:

FAKT 1Genre:Krimi
FAKT 2Projektname:#projekcocktailkrimi
FAKT 3Spielort:Griechenland
FAKT 4Ursprung:Kurzgeschichte mit 11.000 Wörtern

Und weil ihr so brav den Blogbeitrag zum #NaNoWriMo gelesen habt, folgen noch 3 weitere Fakten:

FAKT 5Figuren:Mehrere Perspektiven
FAKT 6Namen:typisch griechisch
FAKT 7Besonderheit 1:an griechischen Spezialitäten wird es nicht fehlen

So, das war es für heute.

Ich hoffe ihr fandet den Beitrag sowohl erhellend, was den NaNoWriMo angeht, als auch spannend im Bezug auf die Informationen zu meinem neuen Projekt.

Ihr habt noch offene Fragen oder möchtet mir gerne von euren Erlebnissen beim #NaNoWriMo erzählen? Dann schreibt mir davon in den Kommentaren!

Ansonsten: alles Liebe und bleibt gesund!

eure fabel.tastische Kerstin

@K.ST.

(*alle zahlen und Fakten mit *Stern stammen von: www.nanowrimo.org)

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2 Kommentare zu „Der NaNoWriMo – und warum ich mitmache

  1. Ich liebe den NaNo – immer ein Jahreshighlight! Auch, wenn ich dieses Jahr nicht mit 50000 Wörtern als Ziel gestartet bin, liebe ich doch die Atmosphäre im Forum und die ungebrochene gegenseitige Motivation und Unterstützung.
    Ganz viel Freude beim Schreiben und in der Community! Finde ich super, dass du dabei bist!

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