Zitat des Monats – Juni

Der Juni ist endlich angebrochen, sodass es nun endlich wieder an der Zeit für ein »Zitat des Monats« ist.

Wusstet ihr eigentlich, dass der Name Juni aus dem Lateinischen stammt, wo er ursprünglich „Junius“ genannt wurde?* Der Duden bezeichnet ihn als Brachmonat/-mond, was so viel bedeutet wie „Monat in dem gepflügt wird“.** Für mich bedeutet der Juni jedoch noch etwas völlig anderes. Nämlich das der Sommer endlich angebrochen ist und das launische Wetter, dass uns im Frühling begleitet hat, ein Ende hat. Gerade diese Launenhaftigkeit führt uns auch schon direkt zum Zitat und zu einem überaus launischen Geschöpf, welches ich vor kurzem im Tiergarten Schönbrunn besucht habe.

Inhaltsverzeichnis


Das Zitat

Hier aber zuerst das versprochene Zitat:

Zitat des Monats – Mai

Gedanken zum Zitat

Ob man es glauben mag oder nicht, unsere Laune hat direkten Einfluss auf unser Umfeld und damit nicht zuletzt auch auf unsere engeren Beziehungen.

Ein Beispiel: Die schlechte Laune trifft uns aus heiterem Himmel. Ungehindert macht sie sich in uns breit, erfüllt jede einzelne Pore unseres Seins. Wie könnte man sich auch gut fühlen, wenn die Welt 🌍 scheinbar all ihre Ungerechtigkeit einzig an uns auslässt und alles was wir anfassen, schiefzuläuft. Verzweifelt suchen wir nach einem Ausweg. Wie nur können wir uns davon befreien? Die Lösung scheint denkbar einfach: natürlich indem wir unseren Frust an jemand anderen auslassen! Egal ob beim Busfahrer, beim Verkäufer in der Drogerie oder einem guten Freund, die schlechte Laune muss raus und jemand muss dafür herhalten. Während sich in uns anschließend Erleichterung breitmacht, richtet unser unbedachtes Verhalten beim Empfänger unserer schlechten Laune allerdings großen Schaden in Form von (ihr erratet es bestimmt 😏) ebenso schlechter Laune an, die derjenige dann mit sich rumtragen muss, bis ein neues Opfer zum Abreagieren gefunden ist.

Damit wäre belegt, dass unser Gemütszustand nicht nur auf uns abfärbt, sondern auch auf andere.

Prekär wird die Lage aber, wenn sich unsere Laune mehrmals täglich ändert und wir selbst eigentlich nicht genau wissen, was wir wollen, was dann andere zu spüren bekommen. Wir alle kennen so jemanden, dessen Launenhaftigkeit es schwer einem macht, etwas Gutes für denjenigen zu tun. Zu oft ist in solchen Fällen Streit und Ärger die Folge, weshalb solche Personen gerne gemieden werden und dazu verdammt scheinen, einsam zu sein.

Ausblick auf die kommende Kurzgeschichte

Was das mit der monatlichen fabel.tastischen Kurzgeschichte zu tun hat?

Natürlich alles. 😁

Denn das Thema der Geschichte lautet nämlich »launisch sein« und setzt sich mit dessen Folgen auseinander.

Die Hauptrolle übernimmt eine Blaumeise, die erkennen muss, dass ihr durch ihre Launenhaftigkeit wahre Nähe und Freundschaft verwehrt bleiben.

Ihr seid neugierig geworden? Tja, bis nächsten Freitag müsst ihr euch schon noch gedulden. Dann erscheint der 1. Teil der Kurzgeschichte.😉

Den Titel möchte ich euch aber keineswegs vorenthalten. Er lautet: »Die launische Blaumeise«. Kam jetzt sicher überraschend, nicht wahr? 🤗 Es hat ja auch nichts im Beitrag auf den Titel hingedeutet.🤣


Graupapageien im Tiergarten Schönbrunn

Graupapageien 🦜 sind meiner Meinung nach ein hervorragendes Beispiel für die Launenhaftigkeit bei Tieren, wie mir mein letzter Besuch im Tiergarten Schönbrunn wieder einmal gezeigt hat. Das Ziel des Ausflugs? Fotos von den majestätischen Geschöpfen schießen. Nicht verwunderlich also, dass ich, kaum dass ich den Tiergarten betreten hatte, mich auf direktem Weg zu den Vögeln begab. Leider spielte das Objekt meiner Begierde so gar nicht mit, drehte und wendete sich andauernd, sodass es ganz schön schwierig war, den Papagei abzulichten. Letztendlich stand ich über 1 ½ Stunden vor der Voliere, was wohl mehrere Besucher*innen verwundert zur Kenntnis nahmen.

Meine Anstrengungen blieben allerdings nicht umsonst.

Bevor ihr euch das Ergebnis ansehen könnt, hier noch einige Eckdaten zu den Graupapageien:

  • Lateinischer Name: psittacus erithacus
  • Lebensumfeld: in Familien, weshalb sie als hoch intelligent und sehr soziale gelten
  • Partnerschaften: gehen sie ein Leben lang ein
  • Nachkommen: schlüpfen nach einer Brutzeit von nur 28-30 Tagen
  • Alter: an die 60 Jahre.***


So, das war das »Zitat des Monats«. Ich hoffe ihr hattet Spaß dabei es zu lesen.😊

Das nächste Zitat folgt Anfang Juli, am 01.07.2022.

Bis zum nächsten Mal, alles Liebe und bleibt gesund!

Eure fabel.tastische Kerstin

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*Quelle: https://www.duden.de/rechtschreibung/Juni

**Quelle: https://www.duden.de/rechtschreibung/Brachet

Ein Kommentar zu “Zitat des Monats – Juni

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