Logbucheintrag – Januar: Schreibtempo

(*dieser Beitrag enthält eigennützige Werbung)

Seid gegrüßt, verehrte Leser*innen!

Es ist eine Weile her, dass ihr zuletzt von Johann 🦜 gehört habt. Daher gibt es heute einmal wieder ein kurzes Update über die Fortschritte bei meiner Schreibarbeit zu Johann 2, wie ich die Fortsetzung gerne nenne.

Keine Sorge, bei Johann 2 handelt es sich lediglich um einen sogenannten »Arbeitstitel«. Das bedeutet, dass am Ende ein ganz anderer Titel das Werk zieren wird. Der Einfachheit halber, sprechen wir aber zukünftig immer von Johann 2. Denn den endgültigen Titel möchte ich euch noch nicht verraten. 😉

Update im Januar

Wie steht es im Moment um Johanns Fortsetzung?

Eigentlich ganz gut, wenn man im Hinterkopf behält, dass ich nur neben meinem Job, der Arbeit an anderen Kurzgeschichten und vielen weiteren Projekten (neues Websitedesign, Newsletter, Ausschreibungen, Wettbewerben, etc.), an der Geschichte arbeiten kann.

Und das bringt uns auch schon zum Thema des heutigen Beitrags. Nämlich dem des Schreibtempos.

Schreibtempo? Was ist das?

Nun, es handelt sich dabei um das Tempo in dem man schreibt. Das ist grundsätzlich bei jedem anders. So schreibt Person A zum Beispiel eher langsam, weil sie ihre Worte bedacht wählt und viel überlegt, während Person B zügig schreibt, weil sie schon genau weiß, wie der Text aufgebaut sein soll. Ein Aspekt, um das Schreibtempo zu steigern, ist sicherlich die Erfahrung, ein anderer die Übung. Während Ersteres mit der Zeit von alleine kommt, muss Zweiteres bewusst umgesetzt werden. Und ja, man kann tatsächlich üben, das Tempo zu steigern. Im Internet gibt es zahlreiche Websites und Blogs, die sich mit diesem Thema befassen. Genauso, wie es in unzähligen Schreibratgebern thematisiert wird. Dies führt zum logischen Schluss, dass Personen mit viel Erfahrung und Übung letztendlich auch schneller schreiben, als Schreibanfänger*innen.

Was aber ist nun mein Schreibtempo? Langsam oder schnell? Eine schwierige Frage, wie ich finde. Anfang Dezember hätte ich noch gesagt, ich bin unglaublich langsam.

Das lag vor allem daran, dass ich mich schwer tat, einen »Anfang« zu finden. Jeder der schon einmal einen Aufsatz geschrieben hat, kennt dieses Problem sicher auch. Der Anfang ist immer das Schwerste. Hat man ihn einmal bewältigt, läuft es zumeist wie von selbst. Doch davor ist die Arbeit mühsam, zäh und unglaublich zeitaufwendig.

Eine weitere Tatsache ist auch, dass nicht jeder Tag ein »Schreibtag« ist, also ein Tag, an dem man flüssig und konsequent einen Text durchschreibt. Manchmal wollen sich die richtigen Worte einfach nicht finden lassen oder man ist zu müde, krank oder der Computer zickt herum. Dies kostet Zeit und Motivation.

Ein weiteres Hindernis für ein zügiges Vorankommen, findet sich häufig im Hang zum »Perfektionismus«. Wenn man eine Geschichte verfasst, will man es gut machen und andere mit seiner Idee, seinem Stil und seiner Handlung begeistern. Als Maß der Dinge nimmt man dabei häufig sich selbst. Gerade das kann aber zum Problem werden, wenn man es „zu gut“ machen will. Dann überarbeitet und überarbeitet und überarbeitet man, bis man die Lust am Schreiben und der Geschichte verliert.

Ihr seht also, das Schreibtempo ist nicht nur von inneren Faktoren (Übung, Erfahrung, etc.), sondern auch von äußeren Einflüssen (Privatleben, Job, Geräte, etc.) abhängig.

Welchen Einfluss hat das Schreibtempo auf Johann 2?

Mittlerweile würde ich mein Schreibtempo anders bewerten, als noch vor einem Monat. Ich würde es irgendwo in der „Mitte“ einordnen.

Was uns zurück zu Johann 2 bringt: Das erste Kapitel habe ich letzte Woche abgeschlossen und das Zweite begonnen.

Derzeit beläuft sich das ganze Projekt auf eine Zeichenanzahl von 65.802 (mit Leerzeichen), was der Menge von 10.333 Wörtern und 29 Seiten entspricht. Ganz schön krass, diese Zahlen, oder?

Über den Inhalt will ich euch im Moment noch nicht viel verraten. Nur drei Dinge:

  • Johann wird in See stechen.
  • Johann findet einen neuen Freund, nämlich einen Menschen.
  • Mit dem Freund tritt gleichzeitig auch ein ernst zu nehmender Feind auf.
Abbild eines Graupapageien © K.ST.

Auszug aus Johann 2

Bevor der Beitrag endet, kommt hier noch ein kleiner Auszug aus meinem aktuellen Manuskript – viel Spaß beim Lesen:

»Wenn er ihnen verständlich machen könnte, dass er hier in der Falle saß und Hilfe benötigte, würden sie ihm sicher beistehen. Beschwingt von diesem Geistesblitz drehte sich der kleine Vogel, bis sich seine Beine direkt vor der Kistenwand befanden, an der er mit seinen langen Krallen solange entlangkratzen wollte, bis er sich Gehör verschafft hatte. Doch mitten in der Bewegung hielt er inne. Es gab auch noch eine andere Möglichkeit. Eine viel Schlimmere.«

Huiuiui, jetzt werdet ihr neugierig? Keine Sorge – ab jetzt wird es regelmäßig, nämlich immer am Letzten Freitag des Monats, ein weiteres Update zu Johann 2 geben. Ihr dürft also gespannt sein. 😊

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Für heute aber heißt es , alles Liebe und bleibt gesund!

Eure Kerstin von fabel.tastisch

(*dieser Beitrag enthält eigennützige Werbung)

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2 Kommentare zu „Logbucheintrag – Januar: Schreibtempo

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